Von «Pritta» zu Brütten – wie die Siedlung zur Gemeinde wurde
Aus der mittelalterlichen Siedlung, 876 unter dem Namen «Pritta» erstmals erwähnt, entwickelte sich über Jahrhunderte die eigenständige Gemeinde Brütten. Unter der Doppelherrschaft des Klosters Einsiedeln und der Stadt Zürich waren die Brüttener im Spätmittelalter abgabepflichtig: Sie entrichteten dem Kloster Zehnten und Grundzinsen in Naturalien und unterstanden dessen Gerichtsbarkeit bei Erbschaften oder Schulden. Für schwere Verbrechen war der Landvogt auf der Kyburg zuständig. Ein Gemeinwesen entsteht Gleichzeitig bildeten die Brüttener eine eigene Dorfgemeinschaft, die Entscheide gemeinschaftlich traf. Auf Druck Zürichs verlor das Kloster Einsiedeln ab dem 17. Jahrhundert an Einfluss. Brütten entwickelte sich zunehmend zu einem selbstverwalteten Gemeinwesen innerhalb der Kirchgemeindegrenzen, die auch für die Zivilgemeinde massgeblich wurden. Brüttens Grenzen Mit der Neuordnung des Kantons Zürich zu Beginn des 19. Jahrhunderts traten die Bezirke an die Stelle der Landvogteien. Seit 1831 gehört Brütten zum Bezirk Winterthur. 1868 kamen die Höfe Strubikon, Eich und Birch zur Gemeinde, während der Breitehof 1869 an […]
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Ein Blick in die Geschichte
Bereits vor 400 Jahren besuchten Brüttens Kinder eine Schule im Dorf. Seither hat sich viel verändert. Schon im 17. Jahrhundert gab es in Brütten ein Schulhaus. Es diente verschiedenen Zwecken,…
Brütten war bis Mitte 20. Jahrhundert stark bäuerlich geprägt. Die Landwirtschaft war nicht nur die Existenzgrundlage, sondern bestimmend für die Gemeinschaft sowie das soziale Gefüge im Dorf. Sie zeigt sich…
Mehr als 850 Jahre lang, von 979 bis 1834, spielte das Kloster Einsiedeln in Brütten als Grundherr eine wichtige Rolle. Das schmucke Pfarrhaus, die Zehntenscheune und das Sechthaus sind bis…